Posts Tagged ‘talk’

24C3: AnonAccess

Friday, December 28th, 2007 by Thilo Utke

Gestern Abend habe ich als letztes den Vortrag zum anonymen Zugangskontrollsystem AnonAccess gehört. AnonAccess ist eine Eigenentwicklung die aus dem Bedürfnis entstand ein günstiges und vor allem bei Bedarf anonymes Zugangskontrollsystem für den eigenen Hackerspace zu haben.

Das Ziel eines günstigen Zugangskontrollsystem konnte recht einfach durch entsprechende Hardware realisiert werden. Die Hardware besteht grob aus Chipkarten - ca. 73cent pro Stück -, Mikrocontroller - 10 Euro - und kleinere Komponenten deren Kosten auch bei 10 Euro lagen.

Dem Ziel eines anonymen Systems wurde sich langsam angenähert. Als erste Idee wurden Pseudonyme auf den Karten hinterlegt und Zugangstoken von einer Datenbank vergeben. Pseudonyme sind allerdings nicht wirklich anonym. Um richtige Anonymität zu erreichen wurde die Idee so abgeändert das satt eines Pseudonym, eine zufällige ID dem der Token zugeordnet wird und diese ID auch immer mit auf der Karte geschrieben wird. Damit ist kein Rückschluss mehr möglich welche Karte welche ID hat und somit auch keine Information mehr über dessen Besitzer. Das Modell ist zwar anonym aber absolut nicht wartbar, etwa wenn jemand seine Karte verloren hat, die entsprechenden Token zurückzuziehen.

Erst die Kombination der beiden Konzepte ermöglicht einen anonymen Zugang der sich auch verwalten lässt. Dazu wird eine Zweite Datenbank verwendet die Informationen über die ID der Karten und den hinterlegten Nutzerinformationen enthält. Dies ermöglicht eine dreistufiges Identitätsmanagement. Namentlich bekannt Nutzer, ein Pseudonym und geteilte Pseudonyme. Damit die Daten nicht einfach durch den Angriff auf eines der Teilsysteme kompromittiert werden können, etwa durch auslesen der Karte, Mithören der Kommunikation oder auslesen der Datenbanken kommen entsprechende Hashing- und Verschlüsselungstechniken zum Einsatz. Als Authentifizierungmöglichkeit für den Nutzer wurde vor kurzem die Verwendung einer PINs implementiert. Das System befindet sich immer noch im Entwicklungsstadium. Wie die Verschlüsselung im einzelnen Abläuft und wie die Datenbank aussieht kann in den Slides nachgelesen werden.

In der anschliessenden Diskussion wurden einige Kritik hinsichtlich der Architektur geäussert. Unteranderem wurde die Betreibssicherheit hinterfragt, da die Karte bei jeder Verwendung mit neuen Daten beschreiben wird und ein vorzeitiges herausziehen der Karte, diese unbrauchbar macht. Ein Problem dem durch den Einsatz von Einzugslesegeräten aus dem Weg gegangen werden kann. Grundlegender waren die Bedenken, dass das System nicht inhernt anonym ist, sondern auf das System vertraut werden muss.

re:publica, Guten Morgen im Metaverse

Friday, April 13th, 2007 by Thilo Utke

Wir sind wieder am Start. Jetzt gleich starten wir mit einen Talk zum Thema, Metaversen (Kurzerklärung: Immersive 3D Welten wie z.B. Second Life).

Der Vortrag startet mit einem Screenshott des ersten grafischen Metaversum: Habitat(Lucas Filmgames). Dies soll zeigen das Metaversen ihren Ursprung in Computerspielen hat. Denn werden die in metaversen verwendeten Begriffe erklärt, wie, woher der Begriff Avatar kommt. Die Geschichte der Metaversen geht wie gesagt bei den Spielen los, M.U.D. war der erste Schritt in diese Richtung, dann folgte ein weiterer Meilenstein mit TinyMUD. Dann schön anschaulich, ein noch laufendes MUD (Aardwolf). (more…)