Warum ich selbständig geworden bin?

Ich kann arbeiten wann ich will.

Ich kann arbeiten wo wo ich will.

Ich kann arbeiten mit wem ich will.

Ich kann arbeiten woran ich will.

Ich kann mir meine Kunden aussuchen.

Ich kann arbeiten womit ich will.

Ich kann arbeiten wie ich will.

Ich kann mir mein Büro aussuchen und einrichten wie ich will.

Ich kann mir aussuchen, wieviel Geld ich verdienen will.

Ich lerne jeden Tag mehr dazu, weil ich nicht nur Programmierer, sondern gleichzeitig noch Projektmanager, Geschäftsführer, Administrator, Sales-Fuzzi und sonstwas bin.

Um das mal zusammenzufassen: ich habe die freiheit zu tun was ich will. Und wenn ich irgendwann mal keine Lust mehr habe kann ich mich immer noch anstellen lassen. Oder nach Hawaii gehen. Darum.

(Hab ich noch was vergessen? Kommentare…)

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11 Responses to “Warum ich selbständig geworden bin?”

  1. Johanna Says:

    Ich habe bislang so das Gefühl, dass du das mit dem wann du willst noch nicht ganz so konsequent durchziehst. Oder willst du so oft am Wochenende arbeiten?
    Aber wenn das mit den Kreditkarten läuft, sag mal bescheid. So wie sich das anhört möchte ich viel lieber eure Angestellte sein, als Selbständig! ;)

  2. marcuhlig Says:

    ich zieh meinen hut vor jedem jungen deutschen unternehmensgruender, aber mach dir mal selbst einen spass drauss und leg deinen post ab, der sicherheit halber auch mal als ausdruck, und schau dir das in ein paar jahren noch mal an…

    solange das bizz ohne reibung und ohne angestellte laeuft ist das ja alles schoen und gut, aber…

    wann: manchmal steh ich spaeter auf, und manchmal nehm ich mir auch einen wochentag frei, aber wie oft sitz ich schon um 4 uhr morgens, bis 2 uhr nachts, und an samstagen und sonntagen am rechner…

    wo: solange mich keiner meiner kunden zu sehen wuenscht kann ich arbeiten wo ich woll, aber wieviele stunden sitz ich in der woche im flugzeug und reise kreuz und quer durchs land um eben diese kunden zu treffen….

    mit wem: solange man nicht auf das skillset oder die resourcen einer eigentlich ungeliebten person angewiesen ist… in dieser situation bin ich zum glueck noch nicht gewesen, koennte mir aber durchaus szenarien vorstellen, wo genau das passieren koennte…

    woran und die kunden: so manch ein ungeliebter kunde oder so manch ein ungeliebtes projekt kann mitunter tueren zu einem sehr begehrten kunden oder einem sehr begehrten projekt oeffnen…

    na ja, du verstehst was ich meine… mit wachstum kommt mehr verantwortung und weniger freiheit…

    was heisst das jetzt? ich bin immer noch froh selbstaendig zu sein, auch wenn nicht immer alles gold ist, was glaenzt… manchmal denk ich daran wie schoen es doch war 6 wochen urlaub im jahr zu haben, oder einfach nach 8 stunden arbeit abschalten zu koennen… ja, schoen wars :-)

    ich wuensch dir jedenfalls, dass du den idealzustand so lange wie moeglich aufrecht erhalten kannst…

  3. Alexander Lang Says:

    @johanna alles eine frage der optimierung, und an dem wann arbeiten wir halt noch

    @marcuhlig also 4 uhr morgens sitze ich niie vorm rechner, und bis 2 uhr nachts auch nicht, jedenfalls nicht fuers business. angestellte wollen wir keine, eher mit leuten wie uns zusammenarbeiten, das erspart dann auch besagten stress. ich koennte natuerlich genausogut einen warum ich doch lieber nicht selbstaendig geworden waere post schreiben, aber der hier liegt naeher an der wahrheit :D

  4. Dennis Says:

    Applaus :)

  5. Mathias Says:

    Ich muss dir voll zustimmen und ein gutes Netzwerk kann auch größere Aufgaben stemmen ohne das man das Risiko/ den Stress mit Angestellen haben muss.

    Aber wenn ich deine Liste noch erweitern darf:

    - Ich kann/darf in der Qualität arbeiten in der ich will

  6. Ani*ka Says:

    Die noch *pust* der Rauch für die Selbstbeweihräucherung;-P

    (jaa, ich finds ja auch toll, selbstständig zu sein. Doof nur, dass dann immer alles zwischen alles kommen kann…)

  7. Alexander Lang Says:

    @mathias stimmt das hatte ich noch vergessen, ein sehr wichtiger faktor. zu low quality gezwungen zu sein hatte ich in meinem kurzen angestelltendasein genug.

    @anika nunja, dass es einfach ist hab ich nicht gesagt, aber ich kann immerhin positiv in die zukunft (und auch auf das bisher erreichte) blicken

  8. Ani*ka Says:

    wie kommst du eigentlich zu dem eintrag? klingt so ein bisschen nach rechtfertigung…dabei wird doch selbstständigkeit eh schon als wunderheilmittel schlechthin gehandelt..

  9. Alexander Lang Says:

    ich wurde gefragt, von jemandem, der noch nicht so ganz wusste, welchen pfad er einschlagen wuerde :D

  10. Norman Says:

    Moin,

    ick werde gerade zu “low quality” gezwungen. Man, voll dit Sommerloch hier an der FH. Keine Arbeit (auf die ich Lust habe) in Sicht und die Stunden müssen abgesessen werden… zzzzZZZZ
    Euer Projekt Hallenprojekt klingt echt nett.

    Viel Spaß euch,

    Norman

  11. Mathias Says:

    Musste doch glatt nochmal vorbeischauen, um folgendes zu sagen:
    Amen!

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